Suche
Suche Menü

Ich-Marke – Seien Sie Merkwürdig

Zur gefragten Ich-Marke kann jeder werden! Denn Self-Branding ist erlernbar. Was können wir von erfolgreichen Markenmachern für unsere persönliche Karrieregestaltung lernen?

Überlegen Sie einmal! Bei welchen Produkten zitieren Sie wie selbstverständlich einen bestimmten Markennamen und das, obwohl Sie die Marke gar nicht in der Hand halten? Etwa wenn Sie um ein Taschentuch bitten oder ein Klebestreifen benötigen? Diese Marken haben es geschafft, einzigartig zu sein. Sie stehen für eine bestimmte  Eigenschaft und  damit allein.Auch Menschen können eine Marke sein – eine ICH-MARKE. Lady Gaga oder Cristiano Ronaldo machen es uns vor. Sie haben Charisma und Erfolg. Sie begeistern Massen. Sie stiften Vertrauen, wecken in uns positive Emotionen und prägen unsere Vorlieben. Mit anderen Worten: Sie haben es geschafft, eine erfolgreiche und starke Marke zu werden. Denn erst die Marke macht aus ähnlichen Produkten, Menschen oder Dienstleistungen etwas ganz Besonderes, etwas Nachgefragtes.

Wie das geht? Ganz einfach: Finden Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal!

Was ist Ihr Alleinstellungsmerkmal? Was sollen andere über Sie erzählen?

Kennen Sie das? Sie werden ganz beiläufig folgendes gefragt: „Sagen Sie mal, was machen Sie denn so“? Und  schon geht das Gestammel los! Genau diese Botschaft auf den Punkt zu bringen ist der entscheidende erste Schritt zu Bildung einer  ICH-Marke: Finden Sie ihren  persönlichen Markenkern, denn dieser unterscheidet Sie von anderen. In der Markenwelt spricht man von USP – von der Unique Selling Proposition. Was ist ihr Al- leinstellungsmerkmal? Wofür brennen Sie? Was sollen Ihre Kollegen oder Kunden mit Ihnen und Ihrer Arbeit verbinden? Warum kann man nicht auf Sie verzichten?

Arbeiten Sie Ihre Kompetenzen heraus und  machen  Sie  sie sichtbar. Ganz im Sinne von „tue Gutes und rede darüber!“ Unterstreichen  Sie die Besonderheit Ihrer eigenen Persönlichkeit auch durch klare sich im Gedächtnis Ihres Gegenübers einprägende Wiedererkennungsmerkmale. Denken Sie nur an die Raute von Angela Merkel, den weißen Bademantel von Udo Jürgens oder den vermeintlich langweiligen Kleidungsstil von Mark Zuckerberg und Steve Jobs.

Es gibt Tools, die Ihnen dabei helfen Ih-ren USP herauszuarbeiten. Bewährt hat sich etwa der  sog. Elevator Pitch oder kreieren Sie Ihren eigenen kleinen Radiospot!

Zeigen Sie sich! Nutzen Sie die (Unternehmensbühnen). Sie sind nicht nur das Gesicht Ihrer Marke. Sie sind Ihre Marke. Aber genauso wie der Wert eines Markenproduktes auch am Bekanntheitsgrad gemessen wird, müssen auch Sie sich bekannt machen. Menschen müssen die Gelegenheit haben, Sie kennenzulernen. Nur so können  sie Vertrauen  zu Ihnen fassen, Sie als verlässliche Marke wahr- nehmen, und Sie und Ihr Wissen nachfragen wollen. Zeigen Sie sich! Nutzen Sie die  Unternehmensbühnen,  die  sich Ihnen bieten!

Für manch einen bedeutet das: Raus aus der Komfortzone. Aber nur so gelingt das Etablieren der eigenen Marke. Denn der Wert einer Ich-Marke bemisst sich auch in den guten Beziehungen. Beziehungen bekommen wir übers Netzwerken. Netzwerke liefern Unterstützer und Ratgeber bei der eigenen Markenfindung.

Denken Sie jetzt „oh nicht doch! Netzwerken ist anstrengend, oftmals habe ich mit den Netzwerkpartnern keine gemeinsamen  Themen.“ Brauchen Sie auch nicht! Seien Sie im ersten Schritt einfach interessiert und hören Sie gut zu. Bleiben Sie also im positiven Sinne neugierig, dann klappt auch der Small Talk ganz leicht.

Lernen Sie „Nein“ zu sagen!

Um sich würdig zu positionieren,  ist es zudem notwendig „nein“ sagen zu können und  sich abzugrenzen. D. h. eben nicht aus einem falsch verstandenen Harmoniebedürfnis  heraus, zur Arbeitsbiene zu werden. Viel wichtiger ist es, sich Klarheit zu verschaffen, welche Projekte diejenigen sind, die einen Mehrwert fürs Unternehmen generieren, eine gewisse Sichtbarkeit haben und helfen, Ihren USP zu untermauern.

Einfach mal machen!

Mit Hilfe der eigenen Markenbildung schaffen Sie es sich so zu positionieren und zu präsentieren, dass andere Menschen Ihre Leistungen nachfragen. Also, haben Sie den Mut  zum Self-Branding. Dazu gehört auch, Dinge einfach mal zu machen, Neues auszuprobieren, Regeln nicht immer  als gegeben hinzunehmen und die eigenen Ziele im Auge zu behalten. Schreiben Sie sich nicht nur „To-do“- Listen, sondern auch „Not-To-Do“-Listen. Sie helfen Ihnen den Fokus auf das Wesentliche zu bewahren. Was kann denn im schlimmsten Fall passieren?

Eines ist jedenfalls sicher: Eine Ich-Marke macht  glücklich. Wirklich! Denn was ist schöner als das zu machen, wofür man wirklich brennt.

 

Portrait der Autorin

Anja Mahlstedt, Keynote Speaker, Buch-Autorin und Fernsehmoderatorin

Anja Mahlstedt ist Keynote-Speakerin, Buch-Autorin, Fernsehmoderatorin und gefragte Beraterin zu den Themen Führung, Kommunikation und Karrieregestaltung. Sie veranstaltet regelmäßig offene Trainings zur persönlichen und beruflichen Entwicklung von Frauen. Als Business-Coach und Trainerin mit eigenem Unternehmen  arbeitet  sie  mit  Frauen und Männern vom Top-Management bis zum Führungsnachwuchs.

Weitere Informationen unter: www.mahlstedt-tcc.de www.anjamahlstedt.com

Kontakt:

Mahlstedt Training, Coaching, Consulting

Dr. Tanja Kopp-Malek Tel. 04103 703 75 37

km@mahlstedt-tcc.de